Nussknacker on Ice

Do, 11.01.2018 / 20:00 - 22:30

Zum 125-jährigen Jubiläum von Tschaikowskys „Der Nussknacker“ (1892 im Mariinski-Theater) schickt ‎seine Heimatstadt St. Petersburg ihr einziges Eisballett der Welt als Botschafter auf große ‎Welttournee. Mit dem Meisterwerk „Der NUSSKNACKER“ ON ICE gastiert das staatliche Ensemble am ‎‎11. Januar 2018 um 20 Uhr in der Donau-Arena in Regensburg.‎
Sportlicher Eiskunstlauf mit Sprüngen wie 3facher Toeloop und Rückwärtssalto, Hebungen und ‎Pirouetten sowie prachtvolles Ballett in faszinierender Kombination. ‎
Alle Kostüme und Dekorationen für die Show wurden im St. Petersburger Mariinski-Theater hergestellt.‎

Die prachtvolle Musik Tschaikowskis und die zauberhafte Handlung des „Nussknacker“ bilden genau ‎den passenden Hintergrund, um in eine Eischoreographie umgesetzt zu werden. Die märchenhafte ‎Winterwelt, in der sich die fiktive Geschichte um die kleine Klara und ihren verwunschenen ‎Nussknacker abspielt, findet durch die romantische Eis-Szenerie und der scheinbar schwerelos über ‎die Eisfläche gleitenden Ballerinen und Akteure ihre eindrucksvolle Verschmelzung. Auch die Ebene ‎der Traumwelt, in der Klara gegen die Mäusearmee kämpft, um ihrem Nussknacker das Leben zu ‎retten, gewinnt durch die wie von Zauberhand gleitenden Akteure an Intensität und Rasanz. Die ‎Hebungen, Drehungen und Sprünge der Eistänzer auf glitzernden Kufen bringen die Kraft und Anmut ‎der Musik Tschaikowskis und die Spannung der Handlung auf den Punkt. Der Zuschauer wird entführt ‎in eine Welt der Poesie und Ästhetik.‎

Zum 125. Jubiläum zeigt das einzige Eisballett der Welt mit „NUSSKNACKER ON ICE seine ‎faszinierende Produktion, die ursprünglich als einmaliges Event rund um den 300. Geburtstag der ‎Stadt St. Petersburg geplant war – in den vergangenen Jahren jedoch bereits in vielen Ländern zu ‎einem feststehenden Ereignis geworden ist und immer mehr Zuschauer in ihren Bann zieht – sei es in ‎Europa, Amerika oder im asiatischen Raum. „Es war die beste Eistanzshow, die ich je gesehen habe“, ‎schrieb ein Kritiker der „New York Post“, um nur eine der Lobeshymnen der internationalen Presse zu ‎zitieren. ‎

Im Laufe der Jahre erweiterte sich nicht nur das Repertoire und das technische Können, auch die ‎Ausarbeitung und Gestaltung von Kulissen und Kostümen wurde perfektioniert. Heute verzaubert ein ‎‎„Fundus“ rund 800 Kostümen und Dekorationselementen auf spiegelgleichen Eisflächen die Theater ‎und Arenen weltweit.‎
Die Mehrheit der heutigen Tänzerinnen und Tänzer kommen aus dem Lager der mit russischen und ‎internationalen Eiskunstlauf-Medaillen ausgezeichneten Einzel- und Paarläufer und entstammen den ‎‎„Schmieden“ der berühmten russischen Eiskunstlauf-Dynastien, wie beispielsweise der renommierten ‎Jubilejni Schule, der auch Jewgenij Pluschenko entstammt. Trainiert wird dann zusammen mit dem ‎Choreograph Konstantin Rassadin intensiv und hart, um die Elemente des sportlichen Eiskunstlaufs ‎mit denen des klassischen, russischen Balletts zu einer künstlerisch hochwertigen und anmutigen ‎Einheit zu verschmelzen. Konstantin Rassadin war Solist und Choreograph am weltberühmten ‎Mariinsky Theater in St. Petersburg und arbeitete dort u.a. mit Rudolf Nurejew. So tanzten ‎beispielsweise die zweifachen Olympiasieger Ludmila Beloussova und Oleg Protopopov sowie ‎Olympiasieger Alexei Ulanov zu Tschaikowskis Nussknacker zugleich sportlich und klassisch auf dem ‎Eis.‎